* Startseite     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt



* Themen
     Aus aktuellem Anlass
     Erlebtes
     Gedanken
     Zukunft?
     Vorsätze...
     Frustzettel
     Lieblingszitate
     Guitar
     Musik
     Was mich glücklich macht...
     Was mich unglücklich macht...

* mehr
     Wissenswertes:
     Allgemeines
     Außergewöhnliches
     Geographie
     Bio/Chemie
     Literatur
     Geschichte/Politik
     Musik






Selbstversuch

Ich versuche, herauszufinden, wie viel Stunden Schlaf ich benötige, um perfekt ausgeschlafen und fit zu sein und das muss natürlich protokolliert werden (wer kann sich sowas schon merken..?).

Montag, 22.10. auf Dienstag 23.10.:
Zeitung gelesen, mittags geschlafen (Zeit?), Flo Englisch, Gitarre, PC, abends Tanzen
Skala von 1 bis 10 (mit 1 Sehr fit): 6

Nachts: 5 1/2 Stunden Schlaf (1.30 - 7.00)


Dienstag, 23.10. auf Mittwoch, 24.10.:
1. Stunde Mathe, Dienstag morgen (Freistunden): 1 1/2 Stunden Schlaf, bin um 10 müde geworden.
Rest vom Dienstag: ziemlich fit, Schule, Fotos für Schule gemacht, gelesen, ferngesehen, zur Mirjam gefahren, abends BBP
Skala: 4-5

Nachts: 6 1/2 Stunden Schlaf (1.30 - 8.00)

Mittwoch, 24.10. auf Donnerstag, 25.10.:
2.Stunde Schule, relativ verpennt,
Mittwoch Mittags: nur ausgeruht, kein Schlaf, nachmittags relativ fit, allerdings überall Muskelkater, Zeitung, Photoshop, Gitarre, Desperate Housewives, Greys Anatomy
Skala: 5

Nachts: 8 Stunden Schlaf (1.30 - 9.30)

Donnerstag, 25.10. auf Freitag, 26.10.:
3. Stunde Schule, hab zwar in der Früh verpennt, war dann aber den ganzen Tag topfit, zuerst Geschichte, dann Mittagessen in der Romana, dann Ethik, Freistunde, Sport, daheim Photoshop mit Elisabeth, telen mit Karo, Mathe, Englisch HA, Essen, quer, telen mit Vogel, dann weiter Photoshop, Bilder hochgeladen, Internet, Musik gehört (Coldplay, Enslaved, Inflames),....
Skala: 1-2

Nachts: Stunden Schlaf ()

25.10.07 00:51


Zuckerrübensirup

Sehr praktisch, schimmelt auch nach Wochen und Monaten nicht, schätze mal wegen dem vielen Zucker..

Muss ich mir für meine Studienzeit merken.
25.10.07 00:53


Beziehungen zeigen traurigerweise immer wieder, dass man sich nicht auf andere verlassen sollte.
26.10.07 00:08


"Er will ganz einfach die Schranke niederreißen, die zwischen Kunst und Vergnügen errichtet worden ist."

- Umberto Eco in seiner Nachschrift zum "Namen der Rose" mit Blick auf den Autor Leslie Fiedler
26.10.07 00:19


Okay, nachdenken und schreiben, bevor du irgendwas unüberlegtes tust...
Warum fühlst du gerade so einen Druck in der Brust? Du warst vorhin noch voller Tatendrang und positiv eingestellt und jetzt würdest du am liebsten schreien und wegrennen. Warum? Weil das mit ihm alles so kompliziert ist, weil er dir so ein Rätsel ist und du die Wahrheit vielleicht gar nicht hören willst, vielleicht weil du Angst davor hast, dass er dir gegenüber mittlerweile nicht nur keine Gefühle, sondern eine Art Abneigung empfindet, dass er gar nicht will, dass du ihm hilfst? Du möchtest dir und ihm lieber einreden, dass es an seiner negativen Einstellung gegenüber allem liegt. Du brauchst den Kontakt zu ihm und hast Angst, dass du ihn verlieren könntest. Du hast Angst davor, was er wirklich denkt, deswegen redest du ihm ständig rein.
Weil du am liebsten alles ganz einfach hättest, dass ihr befreundet sein könnt. Warum soll die Beziehung ein Hindernis für eine Freundschaft sein? Ich verstehs nicht... Ich will ihn nicht als Freund verlieren... Kann die ganze Sache nicht einfach und locker sein. Warum zum Teufel muss er so kompliziert sein?!
Ich will nicht, dass er unglücklich ist, ich will ja stark für ihn sein, wenn ihm das hilft, ich will, dass er wieder positiver denkt, dass er sich nicht so schrecklich viele schwere Gedanken macht. Ich hab immer gedacht, er hätte seinen Lebenssinn in der Musik gefunden und dann muss ich erfahren, dass er sich zu allem nur zwingt. Aber es wirkte nie so. Wieso kann er mit mir darüber nicht reden? Ich habs ihm so oft angeboten...
Ich will für ihn da sein und ich will ihn nicht verlieren und ich werde ihn auch nicht einfach so aufgeben, mir ist das Ganze sehr wichtig, nur weil er (wenn er denn die Wahrheit sagt) keinen Sinn in allem mehr sieht, werde ich es nicht zulassen, dass alles umsonst war und wir nicht mehr miteinander reden. Aber das ist echt schwierig und erdrückend... Weil ich nicht weiß, ob das, was er gesagt hat, alles so stimmt. Ich hab immer noch das Gefühl, dass da noch irgendwas anderes dahinter steckt und er sich nicht traut, es mir zu sagen. Aber ich will es nicht hören, wenn es tatsächlich irgendwas mit Abneigung oder Verachtung zu tun hat. Wir waren 3 Jahre zusammen und ich lass mich nicht einfach in irgendeine Ecke stellen und das Ganze Geschichte sein, ich bin mir sicher, dass auch bei uns eine Freundschaft möglich ist. Auch wenn sie anstrengend zu erreichen sein wird... Und er soll gefälligst nicht so scheiß depressiv und selbstbemitleidend sein, sondern seinen Arsch hochkriegen und mir zumindest ein bisschen helfen und entgegenkommen.
Okay, also fassen wir zusammen, du hättest am liebsten alles ganz einfach, doch die Realität sieht anders aus und das macht den Druck aus, wahrscheinlich gepaart mit Verlustängsten...

So, etwas besser nach der Selbstanalyse...
Und jetzt lass ich  mich von dem ganzen Scheiß nicht länger runterziehen, sondern bereite die Nachhilfestunde vor...
31.10.07 23:57





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung